Schulen

    SchulsekretärInnen

    SchulsekretärInnen

    SchulsekretärInnen in ver.di Hessen Fachbereich Gemeinden

    Die Schulsekretärinnen haben mit der Fachgruppe Schulen in ver.di eine eigene Interessenvertretung. In Hessen gibt es einen Arbeitskreis der Schulsekretärinnen in dem Ideen und Anforderungen entwickelt, diskutiert und bearbeitet werden.
    Nach den Organisationswahlen im Landesfachbereich Gemeinden Hessen beginnt jetzt wieder die gewerkschaftspolitische Arbeit oder wird in bewährten Strukturen fortgesetzt.
    Die Fachgruppe Schulen auf Landesebene wird von einem geschäftsführenden Vorstand unterstützt, der soll die beiden berufsspezifischen Arbeitskreise der SchulsekretärInnen und der SchulhausmeisterInnen in Hessen koordinieren und mit der Arbeit der Bundesfachgruppe Schulen verzahnen. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich aus je einer Person aus den Arbeitskreisen zusammen. Das hessische Mandat für die Bundesfachgruppe Schulen wurde auf der Landesfachbereichskonferenz Gemeinden beschlossen.
    Wer hat Lust in dem Arbeitskreis der Schulsekretärinnen mit zu arbeiten! Die Mitarbeit ist nicht an ein offizielles Mandat gebunden. Hier besteht für alle in ver.di organisierten SchulsekretärInnen, die Interesse haben und mitarbeiten wollen und können, eine Beteiligungsmöglichkeit.

    Hier können aktiv die eigenen Erfahrungen und Interessen eingebracht werden.

    Natürlich mit der Einschränkung, dass die Arbeitskreise nicht zu groß werden – diese Gefahr besteht zurzeit allerdings nicht.
    Im Gegenteil: Im Arbeitskreis Schulsekretärinnen suchen wir neue KollegInnen, die mit uns gemeinsam für unsere berufsfachlichen und gewerkschaftlichen Forderungen eintreten. Die von den Erfahrungen anderer lernen wollen, eigene Ideen und Erfahrungen beisteuern, Entwicklungen kritisch begleiten und Informationen austauschen und Menschen mit gleichen Interessen kennenlernen möchten.
    – kurz: über den Tellerrand ihrer Schule hinaus blicken und gemeinsam aktiv sein wollen, um so den Zusammenhalt dieser kleinen Berufsgruppe in der großen Gewerkschaft ver.di und damit uns selbst stärken.
    „Wir“ – das ist eine Reihe von Kolleginnen aus Hessen, die alle im Schulsekretariat arbeiten und/oder als Personalrätin oder Frauenbeauftragte die Interessen vertreten.
    „Wir“ sind in ver.di organisiert und betreiben gewerkschaftliche Gremienarbeit aus der Überzeugung heraus, dass Schulsekretärinnen, Schulverwaltungsangestellte oder wie immer auch die jeweilige Berufsbezeichnung ist, selbst für ihre Interessen eintreten müssen, damit sich etwas für diesen Bereich bewegt.

    Interesse an einer Mitarbeit im Arbeitskreis? Bitte wende dich an Kristin Ideler kristin.ideler@verdi.de

    Informationen zur Personalbemessung für Schulsekretariate

    Der Arbeitskreis der Schulsekretärinnen in Hessen hat „Anforderungen an ein Personalbemessungssystem für Schulsekretariate“ erarbeitet:
    Das Schulsekretariat ist die zentrale Anlaufstelle in jeder Schule und muss mindestens während der üblichen Unterrichtszeiten besetzt sein. Alle Schulsekretariate sind personell so auszustatten, dass es verlässliche Zeiten für die Besetzung und Ansprechbarkeit gibt. Auch wenn sich die Kolleginnen darüber bewusst sind, dass eine Vollzeitstelle nicht überall umsetzbar ist, ist die Mindestbesetzung in Höhe der tariflichen Wochenarbeitszeit das erklärte Ziel.

    Eine Personalbemessung sollte grundsätzlich transparent und praktikabel sein. Hier sollten alle Arbeitsvorgänge einbezogen sein, damit nicht mit Zuschlägen nachgearbeitet werden muss. Ein wesentlicher Ansatz zur Personalbemessung ist, wenn es zu einem erheblichen oder im Falle eines permanenten vorhersehbaren Anstiegs der Schülerzahlen kommt, eine umgehende Neuberechnung geben muss.
    Der Einsatz an verschiedenen Schulen sollte vermieden werden. Dies geht immer zu Lasten der Wahrnehmung von Aufgaben, den Schülern und Lehrkräften sowie es zu einer großen Belastung der Betroffenen führt.

    Folgende Mindestausstattung sieht der Entwurf vor:

    • In Grundschulen sollte mindestens eine halbe Stelle für die Schulverwaltungsarbeit zur Verfügung stehen
    • Für die weiterführenden und beruflichen Schulen mindestens eine Vollzeitstelle
    • Den Sonderschulen sollten mindestens 30 Wochenstunden zur Verfügung stehen
    • Eine sachgerechte Personalbemessung muss u.a. unterschiedliche Aufwände mit einbeziehen. So ist hier die jeweilige Schulform in ihrer Unterschiedlichkeit zu berücksichtigen.

    Weiter sind bei der Personalbemessung zum Beispiel die Durchlaufzeiten, der Prüfungs- und der Aufnahmeaufwand, die Durchlaufzeiten, der Prüfungsaufwand und das Anmeldeverfahren zu berücksichtigen.

    Auch aus dem Alter der Schüler und Schülerinnen, dem speziellen Förderbedarfen, der jeweiligen Organisationsform der Schulen sowie dem Stand der dezentralen Ressourcenverantwortung sind unterschiedliche Bedarfe abzuleiten.

    Der Entwurf zu den „Anforderungen an ein Personalbemessungssystem für Schulsekretärinnen“ kann hier heruntergeladen werden

    Arbeit und Gesundheit Mitbestimmen – Mitentscheiden

    ver.di Broschüre zum Arbeits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz der SchulsekretärInnen und Schulhausverwalter

    „Gesellschaftlicher Wandel und wirtschaftliche Sparzwänge stellen den öffentlichen Dienst seit Jahren vor ständige Herausforderungen. Zusätzlich zum bereits erfolgten Personal-und Stellenabbau verändern sich betriebliche Strukturen, Arbeitsabläufe und Leistungsprofile. Dies führt zu einer andauernden Verdichtung der Arbeit. Auch im Schulbereich verlangen neue Aufgabenzuschnitte und gestiegene Arbeitsanforderungen den dort tätigen Schulsekretärinnen und SchulhausverwalterInnen mehr ab als früher.“
    (Auszug aus dem Vorwort der Broschüre)

    Die Broschüre ist eine Handlungshilfe für das nichtpädagogische Personal in den Schulen und wurde von dem Bundesfachgruppenvorstand Schulen erstellt. Sie soll motivieren die Initiative beim Arbeits- und Gesundheits-schutz zu ergreifen mit dem Ziel die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
    Aus dem Inhalt:

    • gesetzliche Grundlagen zum Arbeitsschutz
    • das Arbeitsschutzgesetz
    • Rechte und Aufgaben des Personalrats im Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • Von der Belastung zur Erkrankung
    • Gefährdungspotentiale
    • Tarifliche Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • Betriebliche Gesundheitsförderung

    Die Broschüre kann in den Bezirksfachbereichen Gemeinden abgefordert werden.

    Ein kleine Übung für die Halswirbelsäule (Übung 5-mal wiederholen!)

    Die Hände entspannt auf die Oberschenkel legen:

    • Kopf nach rechts drehen und das Kinn anheben

            einatmen... – langsam ausatmen

    • Kopf geradeaus und nach vorne beugen

            langsam ausatmen

    • Kopf nach links drehen und das Kinn anheben

            einatmen... – langsam ausatmen.